Genealogen und Genealoginnen sind Historiker*innen, die auf die Erforschung von Familien- und Abstammungsgeschichten (Genealogie, Ahnenforschung) spezialisiert sind. Die Hauptaufgabe der Genealogie liegt in der Recherche der familiären Herkunft eines Menschen bzw. seiner Nachkommenschaft und der Dokumentation dieser Herkunft. Dabei wird zwischen der Erstellung von Ahnentafel und Stammbäumen unterschieden. Während in Ahnentafeln die Vorfahren einer bestimmten Person (z. B. Eltern, Großeltern, Urgroßeltern usw.) erforscht und dokumentiert werden, widmen sich Stammbäume den Nachkommen einer bestimmten Person (Kinder, Enkelkinder, Urenkel usw. einschließlich deren Partner).
Je nach Dokumentenlage und recherchierbaren Informationen können sich Ahnentafeln und Stammbäume über mehrere Jahrhunderte Familiengeschichte erstrecken. Da die Erschließung der Verwandtschaftsverhältnisse sowohl viel Zeit als auch Fachwissen benötigt, werden für diese Arbeiten Genealogen oder Genealoginnen beauftragt.
Für den Beruf Genealoge/Genealogin gibt es keine geregelte Ausbildung. In der Regel ist für den Beruf ein abgeschlossenes Universitätsstudium in Geschichte oder vergleichbare Studien vorteilhaft.
Wichtige Ausbildungsinhalte:
Für diesen Beruf gibt es folgende Bildungswege:
Akademische Berufe (Fachhochschulen, Universitäten, Pädagogische Hochschulen)
Sonstige Berufe (Berufe mit Kurzausbildung/spezieller betrieblicher Ausbildung)
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Fachkompetenz
Sozialkompetenz
Selbstkompetenz
Weitere Anforderungen
Methodenkompetenz